Vorstellung des Dezernenten Herrn Holger Denckmann,  Leiter des neu gebildeten Dezernats für Schule, Sport, Kultur und Gebäudewirtschaft auf der letzten Arbeitssitzung der ASTOB am 04. Mai 2026.

Herr Harald Götting begrüßt Herrn Holger Denckmann. Herr Denckmann stellt kurz seine Vita vor.
Als früherer Leiter der Musikschule war er bereits für die Stadt Oldenburg tätig. Zwischenzeitlich war er als Geschäftsführer des Deutschen Musikschulen-Verbandes in Bonn berufen, bevor sich die erneute Möglichkeit für eine berufliche Tätigkeit für die Stadt Oldenburg anbot.
Seit nunmehr einem Jahr leitet er als Dezernent das neu gebildete Dezernat „Schule, Sport, Kultur und Gebäudewirtschaft“.
Ca. 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind diesem neuen Dezernat zugeordnet.
An Hand von Tätigkeitsbeispielen berichtet Herr Denckmann aus den einzelnen Funktionsbereichen seines Dezernats.

Im Bereich „Gebäudewirtschaft“ ist der Schwerpunkt seiner Arbeit der Erhalt der vorhandenen Infrastruktur. Hierzu gehören die Schulgebäude und Freibäder, aber auch der übrigen städtischen Immobilien.
Als Beispiel wird die Tiefgarage Stadtmuseum genannt. Hier geht es vorrangig um die Lösung eines statischen Problems. Erst nachrangig sind hier die Schaffung und Erhalt von Parkplätzen vorgesehen.
Für den Bereich „Sport“ ist ein besonderer Schwerpunkt der Umbau/Neubau und Erhalt der Sportflächen in der Stadt. Viele Sporthallen in Oldenburg sind zwischenzeitlich über 60 Jahre alt.
Hier ergibt sich in den nächsten Jahren ein erheblicher Renovierungs-Aufwand. So wird die Sporthalle Brandsweg komplett neu errichtet, da eine Renovierung in diesem Fall zu kostenaufwändig würde. Ebenfalls müssen mittelfristig die städtischen Sportplätze mit Kunstrasenflächen für eine Allwetter-Nutzung hergerichtet werden. Gegenüber anderen städtischen Kommunen hat in Oldenburg der Bereich Sport einen sehr hohen Stellenwert.

Für den Fachbereich „Kultur“ nennt Herr Denckmann beispielhaft das kurz vor der Eröffnung stehende „Bürgerhaus Ofenerdiek“ sowie das neue Stadtmuseum, das Staatstheater sowie die VHS.

Berichtet wird auch über den hohen Aufwand zur Beseitigung von Vandalismusschäden in den Sanitäranlagen der Schulen. Als erfolgreiches Beispiel wird hier das neu eingeführte Chip-System an der IGS Kreyenbrück genannt. Durch dieses Schlüssel-System konnten die Vandalismusschäden deutlich verringert worden.

Weitere Fragen aus der Teilnehmerrunde wurden umfassend von Herrn Denckmann beantwortet.
Die Nutzung von Schulräumen für Veranstaltungen der Bürgervereine muss im Einzelfall besprochen werden. Neben dem personellen Einsatz (Hausmeister, Reinigungskräfte) sind besonders auch neue haftungsrechtliche Regelungen und Vorgaben bei der Nutzung von öffentlichen Gebäuden zu beachten. Generell sind jedoch für die Nutzung städtischer Gebäude durch die Bürgervereine Sonderkonditionen möglich.
Nachfragen zur weiteren Nutzung der Sportanlage Neuenwege konnten durch Herrn Denckmann, ohne weitere Hintergrund-Information, nicht beantwortet werden.

Abschließend dankt Herr Denckmann für die Möglichkeit der Teilnahme an dem ASTOB-Treffen und bittet alle Bürgervereine um direkte Kontaktaufnahme, falls Fragen aus seinem Tätigkeitsbereit beantwortet werden müssen.

Herr Harald Götting dankt Herrn Denckmann für seinen Besuch sowie für die umfassenden Informationen aus dem neu gebildeten Dezernat.

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Burk. Krohn

Oldenburg