OMZ Oktober 2026

Bürgerverein Ohmstede

Kaukasus, Seidenstraße, Ohmstede

Am Donnerstag, den 22. Oktober um 19 Uhr, hält der pensionierte Polizeibeamte Magnus Kühnhardt im Kulturzentrum Rennplatz in der Kurlandallee einen Vortrag über seine mehrmonatige Motorradreise. Seine Route führte ihn vom Kaukasus entlang der Seidenstraße durch die Mongolei, über Sibirien bis zum Baikalsee und zurück nach Deutschland.

Die Reise begann im Herbst seines Lebens, als Kühnhardt Zeit für ein persönliches Abenteuer fand. Er beschreibt in seinem Vortrag die Landschaften, die er durchquerte, sowie Begegnungen mit Menschen, die ihn auf seiner Strecke unterstützten. Besonders betont er die Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft, die ihm in Regionen halfen, die für viele Europäer unbekannt sind.

Der Vortrag richtet sich an Vereinsmitglieder und Gäste gleichermaßen. Der Eintritt beträgt 3 Euro für Mitglieder und 5 Euro für Nichtmitglieder und beinhaltet ein alkoholfreies Getränk. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

BV Ohmstede OMZ Oktober Stadtteilefest

BV Ohmstede OMZ_26 10 Oktober Stadtteilefest.jpg

 

Stadtteile-Fest im Nordosten

Am 29. August 2026 wurde in der Kurlandallee ein großes Stadtteilefest gefeiert. Verschiedene Organisationen, Schulen und Vereine aus Ohmstede, Donnerschwee, Nadorst und Etzhorn hatten für ein buntes Programm gesorgt.

Ein Flohmarkt, ein Glücksrad und viele Mitmachaktionen boten ein vielseitiges Angebot für Groß und Klein. Der Bürgerverein Ohmstede war mit einem Glücksrad sowie einer Rollenrutsche vertreten und sorgte mit einem Bratwurststand für eine kulinarische Ergänzung. Als Höhepunkt sorgten eine Zaubershow sowie die Zirkusaktionen der IGS Flötenteich für strahlende Gesichter.

Vanessa Köhn

 

BV Ohmstede OMZ Oktober autobahnpolizei

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Fahrradtour des BV Ohmstede zur  Polizeihubschrauberstaffel Rastede

Wenn Einer einfach mal klingelt …

Manchmal braucht es einfach jemanden, der den Mumm hat, irgendwo anzuklopfen und zu fragen: „Können wir nicht einmal vorbeikommen?“ Bei unserer diesjährigen Fahrradtour war dieser Jemand Addi Baron. Er hatte die Tour nicht nur bestens organisiert, sondern uns auch einen Besuch bei der Polizeihubschrauberstaffel in Rastede ermöglicht.

Dort nahm sich Kirsten Böning viel Zeit für uns. Sie ist die erste Hubschrauberpilotin in der Geschichte der niedersächsischen Polizei und erklärte uns anschaulich, wie der Polizeihubschrauber eingesetzt wird, welche Technik an Bord steckt und was Piloten (sic! Gendern ist Kirsten Böning in dem Zusammenhang nicht wichtig) und Besatzung im Einsatz leisten müssen. Erfreulich war auch zu hören, dass sie inzwischen weibliche Verstärkung bekommen hat und sich eine weitere Kollegin in der Ausbildung befindet.

Besonderes Glück hatten wir mit dem Timing: Während unseres Besuchs wurde der Hubschrauber tatsächlich zu einem Einsatz gerufen. So konnten wir Start und Rückkehr unmittelbar miterleben. Beim Anflug zeigte die Besatzung noch einmal eindrucksvoll, wie wendig so ein Hubschrauber ist. Das war natürlich der Höhepunkt einer ohnehin schon ausgesprochen spannenden Führung.

Anschließend ging es mit dem Fahrrad weiter zu unserem ehemaligen Vorsitzenden Rainer und seiner Frau Karin. In ihrem Garten war bereits alles für das gemeinsame Grillen vorbereitet. Auch das Wetter spielte mit, sodass wir den Tag in entspannter Runde ausklingen lassen konnten. Es wurde viel erzählt und gelacht, alte Bekannte trafen sich wieder und neue Gespräche entstanden.

Ein rundum schöner Tag mit spannenden Einblicken, gutem Essen und vor allem vielen netten Menschen.

Auf die nächste Fahrradtour im kommenden Jahr freuen wir uns schon jetzt.

 

BV Ohmstede OMZ Oktober teetied

 

Fokko meent

In de NWZ lees ik, dat dree Lehrlü ut Ollnborg mehr Kolonialgeschicht in uns Teemuseen un bi de Vermarktung van uns Teekultur sehn willen. Ik heff mi eerst maal ’n Koppke Tee maakt. Mit Tee vör de Nös kann ik beter nadenken.

Een Saak is klaar: De Geschicht van de Teehandel is neet blot ’n mooi Vertellsel van Seilschepen un fiene Tassen. Daar hören ok Utbeutung, Gewalt un koloniale Herrskupp to. Dat mutt vertellt worden. Daar gifft dat nix an to rütteln.

Man uns oostfreeske Teekultur is mehr as de Handelsweg van ’n dröögt Teebladd. Wenn wi tosamen sitten, Tee drinken, proten un uns Tied för anner Lü nehmen, denn is dat uns Kultur. Wenn ik mien Gast ’n Koppke Tee inschenk, denn segg ik dormit: „Sett di daal. Du büst willkomen.“ Ik segg neet: „Ik finn de britske Kolonialpolitik van vör 200 Jahren heel moi.“

Un wenn wi över Utbeutung proten, denn interessert mi vör allen Dingen, wo dat vandage utsücht: Könen de Lü, de uns Tee anbauen un plücken, van hör Arbeid leven? Waar kummt uns Tee her? Un wat kriegen de Lü för hör Arbeid? Daar will ik van de Teefirmen klare Antwoorden hebben. ’n Moi Bild up de Packung langt mi neet.

Man nu heff ik noch ’n Fraag an de Lehrlü ut Ollnborg.

Vandage word an Universitäten ja geern daaröver proot, well över well proten dürt, well to Woord kummt un well wat sülvst beleevt hett.

Denn mutt Fokko doch fragen: Sünd de dree egentlich Teedrinkers?

Ik weet dat neet. Villicht drinken se elke Dag hör dree Koppkes. Man wenn dat Koffjedrinkers sünd, denn sitten daar villicht dree Lü mit ’n Koffjetass vör de Nös un verklaren uns Oostfresen, wo wi över uns egen Teekultur denken sallen.

Denn will ik dat Prinzip ok heel konsequent anwennen: Dürt ’n Koffjedrinker dat överhoopt? Of mutt he neet eerst maal dree Koppkes drinken, ehr he mitproten dürt?

Ik meen ja blot.

De koloniale Geschicht höört up Disk. De Lü, de uns Tee vandage anbauen, ok. Man uns egen Geschicht un uns Teetied hören daar nettso hen.

Fester Fahrplan fehlt

Beim baulichen Ausbau der Ganztagsbetreuung an Oldenburgs Grundschulen gibt es noch Luft nach oben: 17 von 28 Grundschulen sind bereits entsprechend umgebaut, die gesetzlichen Vorgaben sind damit aber noch nicht vollständig erfüllt. Für die GS Ohmstede fehlt bislang sogar ein konkreter Zeitplan für den Gebäudeausbau. Sie liegt derzeit nur an dritter Stelle der Prioritätenliste, hinter der Hermann-Ehlers-Schule.

Der Ohmsteder Bürgerverein, Elternvertretung und Schulleitung trafen Verantwortliche aus der Stadtverwaltung, um sich über Hintergründe zu informieren und eine Perspektive für die Grundschule Ohmstede aufgezeigt zu bekommen. Damit sich etwas ändert, hat die Politik zwei Aufgaben zu lösen. Erstens: die laufende Sanierung der Schulgebäude endlich auskömmlich finanzieren – die chronische Unterfinanzierung sorgt stadtweit für einen schlechten Bauzustand. Zweitens, und das ist die eigentliche Hürde: genug Personal einstellen. Die Stadt wuchs in den letzten zehn Jahren, mit ihr die Anzahl der Räume, der Schüler und der zu pflegenden Flächen – doch die Zahl der Bauunterhalter hielt nicht Schritt. Ohne mehr Personal lässt sich weder sanieren noch der gesetzliche Anspruch auf gute Ganztagsbetreuung umsetzen.

Egal welcher Kandidat bei der Stichwahl gewählt wurde: Er und der neue Stadtrat stehen nun in der Pflicht. Denn wo die Gebäude bröckeln, bröckelt die Demokratie. Alle Oldenburger Schulen brauchen einen ordentlichen baulichen Zustand. Und die Ohmsteder Grundschule braucht zusätzlich den Ganztagsausbau, so wie elf weitere Oldenburger Schulen – im Sinne der Kinder und unser aller Zukunft.

Infovitrine stößt auf Resonanz

Die neue Infovitrine am Kulturzentrum Rennplatz würdigt die Geschichte der ehemaligen „Lettenlager“-Siedlung für geflüchtete Lettinnen und Letten. So erreichte uns eine Nachricht einer Familie, deren Vater am Aufbau des Kulturzentrums mitwirkte. Sie bedankt sich beim Bürgerverein – besonders für das Engagement von Rainer Bartelt. „Die Vitrine schafft eine sichtbare Erinnerung, wo einst Gräber eingeebnet wurden“, heißt es in der Dankesmail. Ein Projekt, das Geschichte bewahrt und Generationen verbindet.

Termine:

 

  1. Oktober – 13 Uhr

Teilnahme am Kramermarktsumzug vom ASTOB

 

  1. Oktober – 10 Uhr

Bürgerfrühstück im Kulturzentrum Rennplatz

Anmeldung bei Martina Höpe unter 0176-51983983; Brötchenumlage 3,00 Euro pro TN

 

  1. Oktober – 19 Uhr

Vortrag/Film über eine Motorradfahrt von

Magnus Kühnhardt;

Eintritt: BV-Mitglieder 3,00 Euro.

Nichtmitglieder 5,00 Euro

 

  1. Oktober – 14.30 Uhr

Repaircafé im Kulturzentrum Rennplatz

 

  1. November – 14.30 Uhr

75-Jahre Bürgerverein Ohmstede im Bunker-Club – Details in der nächsten Ausgabe

 

 

 

  1. November – 17 Uhr

Laternelaufen mit

Gottesdienst in Ohmsteder Kirche,

mit Begleitung der Ohmsteder Feuerwehr, Abschluss im Kulturzentrum

 

  1. November – 10.30 Uhr Kranzniederlegung der Ortsvereine nach dem Gottesdienst

 

 

 

  1. November – 10 Uhr

Obstbaumpflanzung bei der Ohmsteder Kirche und Verteilung

der Obstbäume an die Unterstützer

der Obstbaumaktion; für Verpflegung ist gesorgt

 

  1. November – 14.30 Uhr

Repaircafé im Kulturzentrum Rennplatz

 

  1. Dezember – 14.30 Uhr

Teetied in Waterende;

mit einem Weihnachtsquiz;

Anmeldungen an Gabriele Ammermann (Tel. 0441-381208)

und Hanna Qeyen (Tel. 0172 -2327164)

 

 

BV Ohmstede OMZ_26 10 Oktober teetied.jpg

 

Bildunterschrift:

Erfolgreiche Teetied in Waterende. Ein geselliger Nachmittag mit typisch ostfriesischsen Spezialitäten mit einem Schlagerquiz zur Unterhaltung. Die nächste Teetied wird im Dezember stattfinden.

 

 

Fokko meent

 

In de NWZ lees ik, dat dree Lehrlü ut Ollnborg mehr Kolonialgeschicht in uns Teemuseen un bi de Vermarktung van uns Teekultur sehn willen. Ik heff mi eerst maal ’n Koppke Tee maakt. Mit Tee vör de Nös kann ik beter nadenken.

 

Een Saak is klaar: De Geschicht van de Teehandel is neet blot ’n mooi Vertellsel van Seilschepen un fiene Tassen. Daar hören ok Utbeutung, Gewalt un koloniale Herrskupp to. Dat mutt vertellt worden. Daar gifft dat nix an to rütteln.

 

Man uns oostfreeske Teekultur is mehr as de Handelsweg van ’n dröögt Teebladd. Wenn wi tosamen sitten, Tee drinken, proten un uns Tied för anner Lü nehmen, denn is dat uns Kultur. Wenn ik mien Gast ’n Koppke Tee inschenk, denn segg ik dormit: „Sett di daal. Du büst willkomen.“ Ik segg neet: „Ik finn de britske Kolonialpolitik van vör 200 Jahren heel moi.“

 

Un wenn wi över Utbeutung proten, denn interessert mi vör allen Dingen, wo dat vandage utsücht: Könen de Lü, de uns Tee anbauen un plücken, van hör Arbeid leven? Waar kummt uns Tee her? Un wat kriegen de Lü för hör Arbeid? Daar will ik van de Teefirmen klare Antwoorden hebben. ’n Moi Bild up de Packung langt mi neet.

 

Man nu heff ik noch ’n Fraag an de Lehrlü ut Ollnborg.

 

Vandage word an Universitäten ja geern daaröver proot, well över well proten dürt, well to Woord kummt un well wat sülvst beleevt hett.

 

Denn mutt Fokko doch fragen: Sünd de dree egentlich Teedrinkers?

 

Ik weet dat neet. Villicht drinken se elke Dag hör dree Koppkes. Man wenn dat Koffjedrinkers sünd, denn sitten daar villicht dree Lü mit ’n Koffjetass vör de Nös un verklaren uns Oostfresen, wo wi över uns egen Teekultur denken sallen.

 

Denn will ik dat Prinzip ok heel konsequent anwennen: Dürt ’n Koffjedrinker dat överhoopt? Of mutt he neet eerst maal dree Koppkes drinken, ehr he mitproten dürt?

 

Ik meen ja blot.

 

De koloniale Geschicht höört up Disk. De Lü, de uns Tee vandage anbauen, ok. Man uns egen Geschicht un uns Teetied hören daar nettso hen.

 

 

Fester Fahrplan fehlt

Beim baulichen Ausbau der Ganztagsbetreuung an Oldenburgs Grundschulen gibt es noch Luft nach oben: 17 von 28 Grundschulen sind bereits entsprechend umgebaut, die gesetzlichen Vorgaben sind damit aber noch nicht vollständig erfüllt. Für die GS Ohmstede fehlt bislang sogar ein konkreter Zeitplan für den Gebäudeausbau. Sie liegt derzeit nur an dritter Stelle der Prioritätenliste, hinter der Hermann-Ehlers-Schule.

Der Ohmsteder Bürgerverein, Elternvertretung und Schulleitung trafen Verantwortliche aus der Stadtverwaltung, um sich über Hintergründe zu informieren und eine Perspektive für die Grundschule Ohmstede aufgezeigt zu bekommen. Damit sich etwas ändert, hat die Politik zwei Aufgaben zu lösen. Erstens: die laufende Sanierung der Schulgebäude endlich auskömmlich finanzieren – die chronische Unterfinanzierung sorgt stadtweit für einen schlechten Bauzustand. Zweitens, und das ist die eigentliche Hürde: genug Personal einstellen. Die Stadt wuchs in den letzten zehn Jahren, mit ihr die Anzahl der Räume, der Schüler und der zu pflegenden Flächen – doch die Zahl der Bauunterhalter hielt nicht Schritt. Ohne mehr Personal lässt sich weder sanieren noch der gesetzliche Anspruch auf gute Ganztagsbetreuung umsetzen.

Egal welcher Kandidat bei der Stichwahl gewählt wurde: Er und der neue Stadtrat stehen nun in der Pflicht. Denn wo die Gebäude bröckeln, bröckelt die Demokratie. Alle Oldenburger Schulen brauchen einen ordentlichen baulichen Zustand. Und die Ohmsteder Grundschule braucht zusätzlich den Ganztagsausbau, so wie elf weitere Oldenburger Schulen – im Sinne der Kinder und unser aller Zukunft.

 

 

Infovitrine stößt auf Resonanz

Die neue Infovitrine am Kulturzentrum Rennplatz würdigt die Geschichte der ehemaligen „Lettenlager“-Siedlung für geflüchtete Lettinnen und Letten. So erreichte uns eine Nachricht einer Familie, deren Vater am Aufbau des Kulturzentrums mitwirkte. Sie bedankt sich beim Bürgerverein – besonders für das Engagement von Rainer Bartelt. „Die Vitrine schafft eine sichtbare Erinnerung, wo einst Gräber eingeebnet wurden“, heißt es in der Dankesmail. Ein Projekt, das Geschichte bewahrt und Generationen verbindet.

 

 

 

 

 

 

 

 

Termine:

 

  1. Oktober – 13 Uhr

Teilnahme am Kramermarktsumzug vom ASTOB

 

  1. Oktober – 10 Uhr

Bürgerfrühstück im Kulturzentrum Rennplatz

Anmeldung bei Martina Höpe unter 0176-51983983; Brötchenumlage 3,00 Euro pro TN

 

  1. Oktober – 19 Uhr

Vortrag/Film über eine Motorradfahrt von

Magnus Kühnhardt;

Eintritt: BV-Mitglieder 3,00 Euro.

Nichtmitglieder 5,00 Euro

 

  1. Oktober – 14.30 Uhr

Repaircafé im Kulturzentrum Rennplatz

 

  1. November – 14.30 Uhr

75-Jahre Bürgerverein Ohmstede im Bunker-Club – Details in der nächsten Ausgabe

 

 

 

  1. November – 17 Uhr

Laternelaufen mit

Gottesdienst in Ohmsteder Kirche,

mit Begleitung der Ohmsteder Feuerwehr, Abschluss im Kulturzentrum

 

  1. November – 10.30 Uhr Kranzniederlegung der Ortsvereine nach dem Gottesdienst

 

 

 

  1. November – 10 Uhr

Obstbaumpflanzung bei der Ohmsteder Kirche und Verteilung

der Obstbäume an die Unterstützer

der Obstbaumaktion; für Verpflegung ist gesorgt

 

  1. November – 14.30 Uhr

Repaircafé im Kulturzentrum Rennplatz

 

  1. Dezember – 14.30 Uhr

Teetied in Waterende;

mit einem Weihnachtsquiz;

Anmeldungen an Gabriele Ammermann (Tel. 0441-381208)

und Hanna Qeyen (Tel. 0172 -2327164)

 

 

BV Ohmstede OMZ_26 10 Oktober teetied.jpg

 

Bildunterschrift:

Erfolgreiche Teetied in Waterende. Ein geselliger Nachmittag mit typisch ostfriesischsen Spezialitäten mit einem Schlagerquiz zur Unterhaltung. Die nächste Teetied wird im Dezember stattfinden.

 

 

Fokko meent

 

In de NWZ lees ik, dat dree Lehrlü ut Ollnborg mehr Kolonialgeschicht in uns Teemuseen un bi de Vermarktung van uns Teekultur sehn willen. Ik heff mi eerst maal ’n Koppke Tee maakt. Mit Tee vör de Nös kann ik beter nadenken.

 

Een Saak is klaar: De Geschicht van de Teehandel is neet blot ’n mooi Vertellsel van Seilschepen un fiene Tassen. Daar hören ok Utbeutung, Gewalt un koloniale Herrskupp to. Dat mutt vertellt worden. Daar gifft dat nix an to rütteln.

 

Man uns oostfreeske Teekultur is mehr as de Handelsweg van ’n dröögt Teebladd. Wenn wi tosamen sitten, Tee drinken, proten un uns Tied för anner Lü nehmen, denn is dat uns Kultur. Wenn ik mien Gast ’n Koppke Tee inschenk, denn segg ik dormit: „Sett di daal. Du büst willkomen.“ Ik segg neet: „Ik finn de britske Kolonialpolitik van vör 200 Jahren heel moi.“

 

Un wenn wi över Utbeutung proten, denn interessert mi vör allen Dingen, wo dat vandage utsücht: Könen de Lü, de uns Tee anbauen un plücken, van hör Arbeid leven? Waar kummt uns Tee her? Un wat kriegen de Lü för hör Arbeid? Daar will ik van de Teefirmen klare Antwoorden hebben. ’n Moi Bild up de Packung langt mi neet.

 

Man nu heff ik noch ’n Fraag an de Lehrlü ut Ollnborg.

 

Vandage word an Universitäten ja geern daaröver proot, well över well proten dürt, well to Woord kummt un well wat sülvst beleevt hett.

 

Denn mutt Fokko doch fragen: Sünd de dree egentlich Teedrinkers?

 

Ik weet dat neet. Villicht drinken se elke Dag hör dree Koppkes. Man wenn dat Koffjedrinkers sünd, denn sitten daar villicht dree Lü mit ’n Koffjetass vör de Nös un verklaren uns Oostfresen, wo wi över uns egen Teekultur denken sallen.

 

Denn will ik dat Prinzip ok heel konsequent anwennen: Dürt ’n Koffjedrinker dat överhoopt? Of mutt he neet eerst maal dree Koppkes drinken, ehr he mitproten dürt?

 

Ik meen ja blot.

 

De koloniale Geschicht höört up Disk. De Lü, de uns Tee vandage anbauen, ok. Man uns egen Geschicht un uns Teetied hören daar nettso hen.

Fester Fahrplan fehlt

Beim baulichen Ausbau der Ganztagsbetreuung an Oldenburgs Grundschulen gibt es noch Luft nach oben: 17 von 28 Grundschulen sind bereits entsprechend umgebaut, die gesetzlichen Vorgaben sind damit aber noch nicht vollständig erfüllt. Für die GS Ohmstede fehlt bislang sogar ein konkreter Zeitplan für den Gebäudeausbau. Sie liegt derzeit nur an dritter Stelle der Prioritätenliste, hinter der Hermann-Ehlers-Schule.

Der Ohmsteder Bürgerverein, Elternvertretung und Schulleitung trafen Verantwortliche aus der Stadtverwaltung, um sich über Hintergründe zu informieren und eine Perspektive für die Grundschule Ohmstede aufgezeigt zu bekommen. Damit sich etwas ändert, hat die Politik zwei Aufgaben zu lösen. Erstens: die laufende Sanierung der Schulgebäude endlich auskömmlich finanzieren – die chronische Unterfinanzierung sorgt stadtweit für einen schlechten Bauzustand. Zweitens, und das ist die eigentliche Hürde: genug Personal einstellen. Die Stadt wuchs in den letzten zehn Jahren, mit ihr die Anzahl der Räume, der Schüler und der zu pflegenden Flächen – doch die Zahl der Bauunterhalter hielt nicht Schritt. Ohne mehr Personal lässt sich weder sanieren noch der gesetzliche Anspruch auf gute Ganztagsbetreuung umsetzen.

Egal welcher Kandidat bei der Stichwahl gewählt wurde: Er und der neue Stadtrat stehen nun in der Pflicht. Denn wo die Gebäude bröckeln, bröckelt die Demokratie. Alle Oldenburger Schulen brauchen einen ordentlichen baulichen Zustand. Und die Ohmsteder Grundschule braucht zusätzlich den Ganztagsausbau, so wie elf weitere Oldenburger Schulen – im Sinne der Kinder und unser aller Zukunft.

Infovitrine stößt auf Resonanz

Die neue Infovitrine am Kulturzentrum Rennplatz würdigt die Geschichte der ehemaligen „Lettenlager“-Siedlung für geflüchtete Lettinnen und Letten. So erreichte uns eine Nachricht einer Familie, deren Vater am Aufbau des Kulturzentrums mitwirkte. Sie bedankt sich beim Bürgerverein – besonders für das Engagement von Rainer Bartelt. „Die Vitrine schafft eine sichtbare Erinnerung, wo einst Gräber eingeebnet wurden“, heißt es in der Dankesmail. Ein Projekt, das Geschichte bewahrt und Generationen verbindet.

 

 

Termine:

 

  1. Oktober – 13 Uhr

Teilnahme am Kramermarktsumzug vom ASTOB

 

  1. Oktober – 10 Uhr

Bürgerfrühstück im Kulturzentrum Rennplatz

Anmeldung bei Martina Höpe unter 0176-51983983; Brötchenumlage 3,00 Euro pro TN

 

  1. Oktober – 19 Uhr

Vortrag/Film über eine Motorradfahrt von

Magnus Kühnhardt;

Eintritt: BV-Mitglieder 3,00 Euro.

Nichtmitglieder 5,00 Euro

 

  1. Oktober – 14.30 Uhr

Repaircafé im Kulturzentrum Rennplatz

  1. November – 14.30 Uhr

75-Jahre Bürgerverein Ohmstede im Bunker-Club – Details in der nächsten Ausgabe

  1. November – 17 Uhr

Laternelaufen mit

Gottesdienst in Ohmsteder Kirche,

mit Begleitung der Ohmsteder Feuerwehr, Abschluss im Kulturzentrum

  1. November – 10.30 Uhr Kranzniederlegung der Ortsvereine nach dem Gottesdienst
  2. November – 10 Uhr

Obstbaumpflanzung bei der Ohmsteder Kirche und Verteilung

der Obstbäume an die Unterstützer

der Obstbaumaktion; für Verpflegung ist gesorgt

  1. November – 14.30 Uhr

Repaircafé im Kulturzentrum Rennplatz

  1. Dezember – 14.30 Uhr

Teetied in Waterende;

mit einem Weihnachtsquiz;

Anmeldungen an Gabriele Ammermann (Tel. 0441-381208)

und Hanna Qeyen (Tel. 0172 -2327164)