OMZ Oktober 2026

Bürgerverein Kreyenbrück und Bümmerstede e.V.

BV Kreyenbrück und Bümmerstede

Gemeinsamer Filmabend im Stadtteilttreff Kreyenbrück

Der Stadtteiltreff Kreyenbrück und der Bürgerverein Kreyenbrück und Bümmerstede laden Bürgerinnen und Bürger herzlich zu einem besonderen Filmabend ein. Gezeigt werden zwei Filme aus der Produktion von „Oldenburg Film“, die einen engen Bezug zum Stadtteil Kreyenbrück haben. Die Vorführung findet am 4.November um 18 Uhr im Stadtteiltreff Kreyenbrück statt. Präsentiert werden die Filme „Die Geschichte einer Oldenburger Kaserne“ aus dem Jahr 2015 mit einer Länge von 45 Minuten sowie „Die alte Mühle am Rande der Stadt“ aus dem Jahr 2022 mit einer Dauer von 25 Minuten. Als Gast wird Erich Wiede anwesend sein. Er ist Besitzer der Kreyenbrücker Mühle und Urenkel des Müllermeisters Johann Hustedt und steht an dem Abend für Austausch und Fragen zur Verfügung. Zwischen den beiden Filmvorführungen ist eine Pause vorgesehen, in der Getränke und Brezeln angeboten werden. Für den Verzehr wird eine Pauschale von 2 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist über gwa-kreyenbrueck@stadt-oldenburg.de oder 0441 235 3292 erforderlich. Mit diesem gemeinsamen Filmabend möchten der Stadtteiltreff Kreyenbrück und der Bürgerverein Kreyenbrück und Bümmerstede dazu beitragen, die

Geschichte und Identität des Stadtteils erlebbar zu machen und den Austausch unter den Bürgerinnen und Bürgern zu fördern.

Das THW informiert zum Bevölkerungsschutz

-Neue Perspektiven und Herausforderungen-

Zu diesem Thema gab der Ortsbeauftragte des THW-Oldenburg, Prof. Dr. Thorsten Klüner, den Mitgliedern einen umfassenden Einblick in die Organisation und Aufgaben des Technischen Hilfswerks. Bei Naturkatastrophen und außergewöhnlichen Schadensereignissen im In- und Ausland kann das Technische Hilfswerk angefordert werden. Seit mehr als 75 Jahren leistet das THW technische Hilfe im In- und Ausland. Die Organisation ist ausdrücklich nicht millitärisch. Mit seiner freiwilligen Basis von rund 88.000 Ehrenamtlichen, die von ca. 2200 hauptamtlichen Mitarbeitern unterstützt werden, ist das THW eine Behörde im Geschäftsbereich des Bundesinnenministeriums. Zu den Aufgaben der Zivil- und Katastrophenschutzorganisation zählen unter anderem die technische Hilfe im Bevölkerungsschutz, die örtliche Gefahrenabwehr sowie die Durchführung von Auslandseinsätzen im Auftrag der Bundesregierung. Das THW ist in 669 Ortsverbänden bundesweit vertreten und gliedert sich in acht Landesverbände. In den

vergangenen Jahren waren die ehrenamtlichen Einsatzkräfte des THW mehrere Millionen Einsatzstunden aktiv. Das THW leistet in Einsätzen technische Hilfe. Das bedeutet, dass Fachkräfte mit technischem Know-how in verschiedenen Situationen, beispielsweise Naturkatastrophen, wie die Flutkatastrophe im Ahrtal, Unfällen oder Notfällen Hilfe leisten. Die Hilfe kann dabei ganz unterschiedlich aussehen: Es kann bedeuten, dass die Ehrenamtlichen Menschen retten, Gebäude sichern, Gefahrstoffe beseitigen oder Trinkwasser aufbereiten. Die THW-Kräfte setzen dabei spezialisierte Ausrüstung sowie Fachkenntnisse ein, um effektive technische Hilfe zu leisten. Eine Vielzahl von speziellen Fahrzeugen stehen dem THW für die unterschiedlichsten Aufgaben zur Verfügung, z.B. Anhänger mit Netzersatzanlagen, mit Pumpen, die bis zu 5000 Liter pro Minute fördern können uvm. In regelmäßig stattfindenden Übungen bereiten sich die verschiedenen Trupps auf ihre vielfältigen Aufgaben vor. Wir können dankbar sein, dass wir in unserer Gesellschaft so viele Menschen mit ehrenamtlichem Engagement haben, unser Dank gilt diesen Menschen, die viel Zeit zum Schutze anderer Menschen ehrenamtlich aufbringen.

Klaus Raschke

 

Besuch der Kooperativen Großleitstelle Oldenburg (KGO)

Wer in Oldenburg die Telefonnummern 110 bzw. 112

wählt, landet in der Kooperativen Großleitstelle Oldenburg (KGO) am Friedhofsweg, die es seit Juli 2012 gibt. Von hier aus werden alle Einsätze der Oldenburger Feuerwehr und des Rettungsdienstes koordiniert. In der KGO haben sich die Landkreise Oldenburg, Ammerland, Wesermarsch und Cloppenburg, die kreisfreien Städte Delmenhorst und Oldenburg sowie die Polizei zusammengeschlossen. 7 Polizeiinspektionen werden von hier aus betreut. Häufig werden die Notrufnummern missbräuchlich genutzt. Bis zu 700 Notrufe werden täglich bearbeitet. 28 Anrufe können in KGO gleichzeitig abgefragt und bearbeitet werden. Nicht jeder Anruf ist ein Notruf.

Aber was ist ein Notfall und was nicht? Langanhaltende Beschwerden: Ihr Rücken macht Ihnen seit Wochen zu schaffen und schmerzt – das ist ein Fall für den Hausarzt und nicht für den Notruf, oder ein abgebrochener Zahn, darum kümmert sich der Zahnarzt. Gerne wird auch der Notruf gewählt, wenn der Facharzt keine Termine mehr vergibt. In dem Fall nutzt man die Rufnummer des Patientenservices 116 117.

Das Arbeitsweise der KGO wurde den Besuchern anhand eines Notrufes erläutert. Viele Fragen werden von den Einsatzkräften gestellt um die Notfallsituation richtig einschätzen zu können und möglichst viele Informationen von dem Anrufenden zu bekommen. Das kann einige Minuten dauern. Dadurch wird der Einsatz aber nicht verzögert, denn das

Einsatzfahrzeug ist während dieser Zeit schon unterwegs und wird laufend mit den Informationen des Anrufers während der Anfahrt versorgt. Leider steigt die Gewalt gegen Einsatzkräfte weiter an. Die Gründe sind u.a. Drogen- und Alkoholkonsum und psychische Ausnahmezustände, die möglicherweise auch Folge dieser Drogen sind. Bleibt zu hoffen, dass sich die potenziellen Nachwuchskräfte nicht dadurch abschrecken lassen, diese Berufe zu wählen. Dann bleibt unsere Sicherheit auf der Strecke. Unsere Rettungskräfte verdienen höchsten Respekt, vollste Anerkennung und maximalen Schutz für ihren unermüdlichen Einsatz.

Klaus Raschke

POK Wedermann mit den Besucherinnen und Besuchern vor der Kooperativen Großleitstelle am FriedhoswegKreyenbrück

Foto: Klaus Raschke

 

BU: Die Besucher mit POK Wedermann vor der Kooperativen Großleitstelle am Friedhofsweg

 

Sanierung von Wege- und Straßenoberflächen

Beim Gespräch mit dem Oberbürgermeister Jürgen Krogmann am 18. August wurde u.a. der Straßenzustände im Stadtsüden angesprochen und folgende Frage beantwortet: Durch den Frost im vergangenen Winter sind die Straßenoberflächen stark in Mitleidenschaft gezogen worden, gibt es einen Zeitplan für die Sanierung folgender Straßen?

a. die Cloppenburger Str. im Bereich Windmühlenweg bis Sandkruger Str.

b. Bümmersteder Tredde und Bahnhofsallee

c. Schlaglöcher an der Kreuzung Harreweg/Dwaschweg und an der Bushaltestelle

d. Sanierung des Radweges entlang des Utkieks

Antwort des Oberbürgermeisters:

Für die Cloppenburger Straße im Bereich der Kreuzung Sandkruger Straße ist eine Sanierung ab 2027 vorgesehen. Die Arbeiten werden voraussichtlich in den Jahren 2027/2028 durchgeführt.

Die Bahnhofsallee wird bereits seit diesem Jahr abschnittsweise saniert. Die Arbeiten werden in den kommenden Jahren Stück für Stück über die gesamte Länge bis zur Bümmersteder Tredde fortgeführt. Für die Bümmersteder Tredde wird aktuell im Zusammenhang mit einem Neubau eine dauerhafte Lösung geplant. Da sich die Planungen noch in einem frühen Stadium befinden, können wir derzeit keinen genauen Zeitplan nennen.

Die gemeldeten Schlaglöcher, unter anderem im Bereich Harreweg/Dwaschweg sowie an der Bushaltestelle, sind erfasst und sollen im Laufe des Jahres 2027 beseitigt werden.

Der Rad- und Fußweg am Utkiek ist in das städtische Sanierungsprogramm aufgenommen worden. Nach aktuellem Stand sollen die Arbeiten im kommenden Jahr beginnen. Wie bei vielen Projekten wird die Sanierung aus organisatorischen Gründen abschnittsweise erfolgen.

 

Termine

11.10., 15 Uhr, Filmnachmittag, „Eine Hafenrundfahrt durch die Zeiten“ Wir treffen uns im DSC-Heim, Klingenbergstr. 60, bei Kaffee und Kuchen. Herr Pollak, Oldenburg Film, wird uns den o.g. Film vorführen. Anmeldungen bitte unter 0441/46630 oder unter Email:buergerverein26133@gmx.de

20.10., 13:45 Uhr, Besuch des Edeka-Zentrallagers

Edekastraße 1, 26215 Wiefelstede (Neuenkruge) Sollten sie mit ihrem eigenen PKW kommen, so fahren sie bitte ganz durch bis zum Besucherparkplatz und klingeln an der Schranke. Es wird um eine Spende von fünf Euro für die EDEKA Minden-Hannover Stiftung gebeten. Anmeldungen bitte bis zum 10.10.2026 unter 0441/46630 oder unter Email:buergerverein26133@gmx.de

06.11., 17 Uhr, Laternenlauf mit Kindern, Eltern, Verwandten und Freunden/Innen Treffpunkt: Parkplatz Kreyen-Centrum (Ecke Harreweg/Kandi