OMZ November 2026

Bürgerverein Kreyenbrück und Bümmerstede e.V.

BV Kreyenbrück und Bümmerstede

Hafenrundfahrt durch die Zeiten

So lautete der Titel des Films, den Norbert Pollak, Oldenburg Film, den Mitgliedern des Bürgervereins am 11. Oktober im Rahmen des Filmnachmittags im Vereinsheim des DSC an der Klingenbergstraße präsentierte. Der Film zeigte die Veränderungen und Entwicklung mehrerer Jahrzehnte rund um den Hafen. Das Vereinsheim war fast bis auf den letzten Platz gefüllt. Das lag nicht nur am Kuchen, den Vorstandsmitglieder gebacken hatten und den Gästen servierten. Einiges ist über den Film schon vorab bekannt geworden und hat das Interesse der Mitglieder geweckt. War es die Fischbratküche, die Erinnerungen weckte oder das geschäftige Treiben beim Entladen der Schiffe, das in früheren Zeiten sehr harte Arbeit war. Den Oldenburg-Filmern ist mit ihrem Projekt über die Geschichte des Oldenburger Stadthafens ein Meisterstück gelungen, schrieb im Juni die örtliche Presse. In historischen Filmaufnahmen ergänzt durch Fotos aus alter Zeit wurde das Treiben im Hafen, der sich direkt in der Innenstadt befand, wieder lebendig. Zu Wort kommen Menschen, die am Hafen ihre Kindheit verbracht haben und eindrucksvoll darüber berichteten. Eine schöne Kindheit mitten in der Stadt. In einer Zeit, als noch Torfkähne entladen wurden oder Heini vom Stau mit seiner Fähre die Menschen im Hafen übersetzte um ihnen den langen Weg zur anderen Seite des Hafens zu verkürzen. Im 14. Jahrhundert reichte der Hafen bis unmittelbar an die Stadt heran. Das Hafenbecken wurde in zwei zeitlich weit auseinanderliegenden Abschnitten überbaut bis schließlich der Stautorkreisel entstand. In den 50er und 60er Jahren war das Stautorcafé ein beliebter Treffpunkt für die Jugend. Als Ende der 1940er Jahre die Idee entstand, ein Café zu errichten, floss dort noch die Mühlenhunte. Damals gab es auch noch nicht den Einbahnverkehr auf dem Staugraben und der Staulinie. Es wurde in beide Richtungen gefahren. Dort, wo heute ein großer „Betonklotz“ steht befand sich früher das Hotel Russie, das, als der Krieg ausbrach, in Preußischer Hof und später in Handelshof umbenannt wurde. Die Fischbratküche, Rose am Stau, die Sturmflut von 1962, die Wappen von Oldenburg, die Brandwerft, das Eroscenter „Goldener Anker“, das Hotel Brandis, die Glashütte, der Schlachthof oder die Bettfedernfabrik Fromm und die interviewten Zeitzeugen weckten viele Erinnerungen bei unseren Gästen, die sich mit viel Beifall bei Herrn Pollak bedankten. Der Vorstand freut sich schon jetzt auf den Filmnachmittag in 2027.

Klaus Raschke

 

 

BU:

In einer Stunde wurde den Mitgliedern der Wandel des Hafens, der mehrere Jahrzehnte dauerte, eindrucksvoll dargeboten und weckte bei den Mitgliedern viele Erinnerungen..

 

Foto: Klaus Raschke

 

 

Termine

06.11., 17 Uhr, Laternenlauf mit Kindern, Eltern, Verwandten und Freunden/Innen
Treffpunkt: Parkplatz Kreyen-Centrum (Ecke Harreweg/Kandinskystr.)

15.11. 14:30 Uhr,
Volkstrauertag
Kranzniederlegung um 14:30 Uhr am Ehrenmal im Dorf Bümmerstede und um15 Uhr am Ehrenmal an der Sandkruger Str./Alter Postweg

13.12., 15 Uhr,
Adventsnachmittag im Bümmersteder Krug mit
Weihnachtsliedern und Geschichten, dazu Kaffee/Tee/Kuchen.
Mitglieder: Kostenfrei, Gäste: 12 €,
Anmeldung bitte bis zum
25. November unter 0441/46630 oder unter Email: buergerverein26133@gmx.de